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Behandlungsmöglichkeiten

 

Bei der Therapie des Morbus Basedow werden die Symptome bekämpft. Eine Therapie, die auf die Ursachen abzielt, steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

 

Es gibt drei Therapiemöglichkeiten.
  1. Die medikamentöse Therapie zur Unterdrückung der übermäßigen Hormonproduktion.
  2. Die Radiojodbehandlung, bei der das Schilddrüsengewebe radioaktiv bestrahlt und damit aufgelöst wird.
  3. Die teilweise oder vollständige Entfernung der Schilddrüse durch Operation.

Welche Therapie den größten Erfolg hat, wird von den Ärzten unterschiedlich bewertet und hängt sehr stark vom individuellen Fall ab. Teilweise unterscheiden sich die Therapierichtlinien von Land zu Land. So wurde in Deutschland bis jetzt die medikamentöse Therapie bevorzugt. Seit neuestem zeigt sich jedoch die Tendenz zur vollständigen Operation oder zur Radiojodtherapie. In Amerika war bisher die Radiojodbehandlung die bevorzugte Therapie, aber auch hier zeichnen sich Veränderungen ab.

Eine alternative Behandlung des Morbus Basedow hat sich bisher nicht als wirksam erwiesen. Unterstützend zu den vorgenannten Therapiemöglichkeiten können aber Entspannungstechniken, Akupunktur oder Psychotherapie wirken. Sie sind unter "andere Therapiemöglichkeiten" zusammengefasst.

Da es unterschiedliche Ansichten zur Therapie des Morbus Basedow gibt, sollte sich der Erkrankte gegebenenfalls eine zweite oder dritte ärztliche Meinung einholen. Dabei muss darauf hingewiesen werden, dass die wissenschaftlichen Daten zur Therapie des Morbus Basedow teilweise widersprüchlich sind. Wichtig ist, einen in der Diagnostik und Therapie des Morbus Basedow langjährig erfahrenen Internisten (Endokrinologen) oder Nuklearmediziner zu konsultieren.  


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