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Psychopharmaka

 

Treten im Rahmen der Erkrankung psychiatrische Symptome auf, ist der Einsatz von Psychopharmaka manchmal sinnvoll. Ebenfalls sinnvoll kann die unterstützende Anwendung bei einer Depression sein. Allerdings verträgt nicht jeder Mensch jedes Psychopharmakon. Bestehen chronische Schmerzen, werden Psychopharmaka gelegentlich auch zur Unterstützung einer Schmerztherapie angewendet.

Der durch zahlreiche Symptome verunsicherte und ängstliche Basedowpatient benötigt aber in der Regel keine Psychopharmaka, sondern neben einer wirksamen Behandlung der Krankheit, einen Arzt, der zuhört, mitfühlt versteht und Mut macht.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Psychopharmaka in den Schilddrüsenstoffwechsel eingreifen und eventuell eine Hormoneinstellung erschweren können.

 

Der vorübergehende Einsatz von Antidepressiva kann durchaus sinnvoll sein.

 

Dient der Einsatz von Psychopharmaka nur der Ruhe des Arztes, der sich dann die Beschwerden des Patienten nicht mehr anzuhören braucht, sollte man skeptisch sein. Der Basedowpatient ist meist kein einfacher Patient für die behandelnden Ärzte, um so mehr wird er dankbar sein, wenn er einen verständnisvollen Arzt findet.

 


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