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Psyche und Haarausfall

 

Im Verlauf der Erkrankung kommt es bei vielen Betroffenen zur Schilddrüsenüberfunktion und abwechselnd zur Unterfunktion. Besonders die Überfunktion kann zu diffusem Haarausfall führen. Die Haare werden zudem dünn und weich.
Die Schilddrüsenunterfunktion führt meist zu dicken und "struppigen" glanzlosen und brüchigen Haaren. Auch hier kann es zu diffusen Haarausfall kommen.

 

Der an Morbus Basedowerkrankte muss auch in diesem Bereich eine Veränderung seiner Attraktivität hinnehmen. Besonders Frauen, die den größten Teil der Erkrankten ausmachen, sind hierdurch beeinträchtigt. Gelegentlich geht der Haarausfall den anderen Symptomen voraus oder hinkt hinterher.
Die Veränderung der Haare ist in allen Fällen vorübergehend. Es kommt nicht zum vollständigem Haarverlust. Wird die Krankheit behandelt und die Stoffwechsellage stabilisiert, normalisiert sich auch das Wachstum der Haare.
Der selten als zusätzliche Autoimmunkrankheit auftretende kreisrunde Haarausfall kann zu Hautbezirken mit komplettem Haarausfall führen. Hier ist eine Behandlung durch den Hautarzt erforderlich. Spontanheilungen und erfolgreiche Behandlungen mit Cortison wurden berichtet.


 


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