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Gibt es noch andere Antikörper?

 

Beim Morbus Basedow kommt es durch eine Störung des Immunsystems zur Bildung verschiedener Antikörper. So konnten in den letzten Jahren auch Antikörper gegen Augenmuskelgewebe sowie wachstumsfördernde Antikörper nachgewiesen werden. Diese Antikörper haben bisher jedoch nur wissenschaftliche Bedeutung. Sie können in ihrer Höhe und Menge im Verlauf der Krankheit schwanken. Für die Therapie geben sie keinen Hinweis. Im Normalfall werden sie beim Morbus Basedow nicht bestimmt.

Selten können Antikörper gegen die Schilddrüsenhormone (T3, T4) gefunden werden. Diese Antikörper inaktivieren die Schilddrüsenhormone. Es entsteht eine Unterfunktion, die der Körper durch Steigerung des TSH auszugleichen versucht. Eine Diagnose kann vom Schilddrüsenspezialisten gestellt werden.


Wahrscheinlich treten neben den bekannten Antikörpern noch andere Antikörper auf, die zur Zeit nicht nachgewiesen werden können. Dies könnte einige der noch ungeklärten Immunphänomene erklären. Genauere Kenntnisse aus wissenschaftlichen Untersuchungen werden für die Zukunft erhofft. Forschungsarbeiten zur Entstehung und Behandlung des Morbus Basedow sind dringend erforderlich, um die Situation von Basedow Patienten in der Zukunft u verbessern.

 


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